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Wie die fusionierte Kirche aussehen könnte

Info-Anlass zum beabsichtigten Zusammenschluss zur Kirchgemeinde Seuzach-Thurtal

Am Sonntag, 19. August informierte die Kirchenpflege ausführlich über den beabsichtigten Zusammenschluss mit Dinhard, Rickenbach und Seuzach zur Kirchgemeinde Seuzach-Thurtal. Zu Beginn rief der Kirchenpflege-Präsident Christian Bachmann nochmals die Gründe für die Beteiligung von ATE am Fusionsprojekt in Erinnerung (Mitgliederrückgang, schwindende Finanzen, schwierige Suche nach Kirchenpflegemitglieder etc.). Danach präsentierte er die Zielsetzung für die neue Gemeinde.

Kernstück seiner Ausführungen stellte das «Ortskirchenkonzept» dar: Damit soll das kirchliche und diakonische Leben vor Ort bestehen bleiben, indem jede «Ortskirche» (z.B. ATE) weiterhin über eine zugeteilte Pfarrperson, ein zugeteiltes Kirchenpflegemitglied sowie neu eine Ortskommission verfügen soll. Gleichzeitig sollen Administration und Verwaltung der Kirchgemeinde in Seuzach zentralisiert und ein Kirchgemeindeschreiber angestellt werden, damit die Behörde entlastet werden kann.

Pfarrer Christoph Waldmeier präsentierte zwei mögliche Organisationsformen des Pfarramtes. Unter der Prämisse, dass der neuen Kirchgemeinde Seuzach-Thurtal 380-400-Stellenprozente zugesprochen würden, wären zwei Pfarrpersonen für die Ortskirchen ATE und Rickenbach und zwei für Seuzach und Dinhard zuständig. In der zweiten Variante würde Dinhard dem Zuständigkeitsbereich mit ATE und Rickenbach zugeteilt. Bereits wurden auch Grundsätze im Zusammenhang mit den Gottesdiensten erarbeitet. So soll in der Kirche Seuzach jeden Sonn- und Feiertag ein Gottesdienst stattfinden, in den drei anderen Ortskirchen 3 bis 4 pro Monat (ja nach Monat). Am letzten Sonntag im Monat findet jeweils ein Gottesdienst im Alterszentrum im Geeren statt. Katja Wild informierte über die Ressourcen, welche der neuen Kirchgemeinde zur Verfügung stehen würden (44 Angestellte und 16 Liegenschaften).

Ausserdem wurde ein Finanzplan erstellt, in welchem kein Finanzausgleich mehr nötig sein würde und der Steuerfuss bei 12% festgelegt werden könnte. Zum Schluss wurde den Anwesenden der Zusammenschlussvertrag vorgestellt, über welchen wir am 25. November an der Urne abstimmen werden, sowie die Kirchgemeindeordnung, über welche die Kirchgemeindeversammlung am 9. Dezember zu befinden hat. Wer an diesem Info-Anlass nicht teilnehmen konnte, hat am Donnerstag, 20. September um 19:30 Uhr im Begegnungsraum in Altikon eine zweite Möglichkeit. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über dieses wichtige Geschäft zu informieren!

Mit freundlichen Grüssen
Christoph T. Waldmeier, Pfarrer
Iris Herrmann, Kirchgemeindesekretariat

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