Dorfposcht
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Aus dem Gemeinderat

Finanzen und Steuern

Der Gemeinderat genehmigte in der Berichtsperiode:

Jahresrechnung 2017

Die Finanzverwaltung hat dem Gemeinderat die provisorische Jahresrechnung 2017 vorgelegt. Die Jahresrechnung 2017 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 211’376.79 Franken ab. Im Voranschlag 2017 wurde mit einem Aufwandüberschuss von 238’900 Franken gerechnet. Die Jahresrechnung schliesst somit um rund 450’000 Franken besser ab als erwartet. Es wurden Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen von rund 175’000 Franken vorgenommen. Insgesamt wurden Investitionen über 380’000 Franken getätigt. Das erfreuliche Resultat ist hauptsächlich auf höhere Steuererträge und tiefere Abschreibungen zurück zu führen. Die Steuererträge (inkl. Grundstückgewinnsteuern) sind um rund 243’000 Franken höher ausgefallen als erwartet. Sowohl die Wasser-, die Abwasserversorgung und die Abfallbeseitigung arbeiten kostendeckend. Das Eigenkapital der Politischen Gemeinde erhöhte sich durch den Einnahmenüberschuss auf 8’411’981.79. Franken

Bauwesen

Im Anzeigeverfahren wurden folgende Gesuche bewilligt:

Wasserversorgung

Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich hat der Wasserversorgung Thalheim für den Unterhalt und Erneuerungen der Hydranten für das Jahr 2017 einen Beitrag von 23’260 Franken überwiesen.

Die Bauarbeiten für die Ringleitung im Obmann konnten bereits Mitte Februar aufgenommen werden. Der Gemeinderat hat in diesem Zusammenhang diverse Arbeitsaufträge vergeben.

Protokoll der Gemeindeversammlung

Das neue Gemeindegesetz lässt in Sachen Erstellung und Genehmigung von Protokollen mehr Freiheiten zu. Zum Beispiel kann das Genehmigungsorgan für das Protokoll der Gemeindeversammlung individuell bestimmt werden. Der Gemeinderat nimmt von diesem Recht Gebrauch und er wird in Zukunft auch das Protokoll der Gemeindeversammlung genehmigen.

Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte

Aufgrund des überarbeiteten Inventars der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte hat der Gemeinderat insgesamt 31 Gebäude aus dem Inventar entlassen. Auf die Publikation hat der Zürcher Heimatschutz beim Gemeinderat seine Einwände hinterlegt und beantragte Wiedererwägung. Hauptsächlich wegen dem Grund, dass die Zeit für eine genaue Prüfung der zu entlassenen Gebäude zu wenig Zeit zur Verfügung steht. Der Gemeinderat kommt dem Zürcher Heimatschutz entgegen und hat dem Wiedererwägungsgesuch zugestimmt. Der Beschluss wurde aufgehoben und wird zu einem späteren Zeitpunkt neu erlassen werden.

Gemeindepersonal

Sandra Kramer feierte am 1. März 2018 ihr 20-jähriges Dienstjubiläum als Mitarbeiterin bei der Gemeindeverwaltung Thalheim. Der Gemeinderat und die Mitarbeiter gratulieren ihr herzlich zu diesem Jubiläum. Wir wünschen ­Sandra Kramer weiterhin viel Freude an ihrer Arbeit und schätzen uns glücklich, sie in unserem Verwaltungsteam zu haben.

Veranstaltungskalender auf www.thalheim.ch

Auf der Internetseite der ­Gemeinde ist der Online-Veranstaltungskalender eingerichtet. Die Vereine und Behörden haben Zugriff auf diesen, so dass immer die aktuellsten Veranstaltungen der Gemeinde abrufbar sind. Den Veranstaltungskalender finden sie unter der Rubrik «Aktuell» - «Veranstaltungen».

Aufsichtsperson Sammelstelle Püntenrain

Auf Grund der Ausschreibung in der Dorfposcht vom November hat der Gemeinderat Max Hauser als neue Aufsichtsperson für die Sammelstelle Püntenrain und die Grube Guggenbühl angestellt.

Weiterhin keine Busver­bindungen am Wochenende

Der Regierungsrat entscheidet gegen die Gemeinde in Sachen zusätzliche Busverbindungen am Wochenende für Gütighausen. In der Dorfposcht vom November  2017 haben wir berichtet, dass der Gemeinderat gegen den Beschluss des Verkehrsrates Zürich betreffend dem Fahrplan 2018-2019 Rekurs beim Regierungsrat erhoben hatte. Der Gemeinderat bemängelte, dass der Ortsteil Gütighausen am Wochenende nicht am öffentlichen Verkehr angeschlossen ist und dass die Linie 612 bis Betriebsschluss auch unter der Woche bis nach Gütighausen verkehren soll.

Unterdessen ist der Rekursentscheid des Regierungsrates eingetroffen. Der Regierungsrat stützt die Haltung des Zürcher Verkehrsverbundes und des Verkehrsrates und lehnt den Rekurs des Gemeinderates ab. Er begründet seinen Entscheid damit, dass die Angebotsverordnung am 1. Juli 2017 geändert wurde und Neuerschliessungen durch den öffentlichen Verkehr seit diesem Zeitpunkt auch von der Wirtschaftlichkeit der Neuerschliessung abhängig ist. Auf Grund der fehlenden Wirtschaftlichkeit der Postautolinie 612 wird die gewünschte Angebotserweiterung abgelehnt. Auch klar ist, dass vor zwei Jahren dieses Anliegen noch bewilligt worden wäre, da der Kantonsrat diesen Zusatz erst im letzten Jahr in die Angebotsverordnung aufgenommen hat.

Wie auch immer eine Wirtschaftlichkeit definiert wird, diese kann wahrscheinlich kaum mehr im ländlichen Gebiet erreicht werden. Somit werden Neuerschliessungen durch den ÖV in unserer Gemeinde, und wahrscheinlich den meisten anderen Landgemeinden auch, der Vergangenheit angehören. Der Gemeinderat ist enttäuscht von diesem Entscheid, da dieser die Grundversorgung im ländlichen Gebiet gemäss der Angebotsverordnung für den öffentlichen Verkehr verunmöglicht und gleichzeitig eine Ungleichbehandlung zwischen städtischen und ländlichen Gebiet nach sich zieht. Die Rekurskosten über 1706 Franken müssen von der Gemeindekasse getragen werden.

Landwirtschaft

Für die Sanierung und Instandstellung von diversen Drainagenleitungen in der Landwirtschaft hat der Gemeinderat einen Kredit über 7000 Franken bewilligt.

Für die periodische Instandstellung von Feldwegen im Jahr 2017 im Betrag von 65’740 Franken wurden Staats- und Bundesbeiträge über 37’742 Franken ausgerichtet.

Entsorgung Hundekot

Leider sind in letzter Zeit einige Reklamationen bei der Gemeindeverwaltung betreffend Hundekot und gefüllte Robidog-Säckli in Wiesen, auf Weiden und auf Flurstrassen eingegangen. Wir bitten daher die Hundehalterinnen und Hundehalter während des ganzen Jahres, auch bei schlechtem Wetter oder Schnee, die Robidog-Säckli zu benützen und diese dann nicht einfach auf dem Weg oder Feld, sondern in den Robidog-Behältern oder im Kehricht zu entsorgen. Besten Dank für Ihre Mithilfe.

Abstimmungszettel nicht reissen

Wenn sie die Abstimmungszettel nicht auseinanderreissen, kann das Wahlbüro seine Arbeit um einiges effizienter erledigen. Deshalb die Bitte an alle Stimmberechtigten: Lassen sie die Abstimmungszettel beieinander und überlassen das Trennen der Stimmzettel dem Wahlbüro. Besten Dank.

Bitte beachten Sie ausserdem, dass Sie immer Ihren Stimmrechtsausweis unterschreiben, egal ob Sie vorzeitig, schriftlich oder an der Urne abstimmen. Sollte der Stimmrechtsausweis nicht unterschrieben sein, ist Ihre Stimme ungültig.

Strassenwesen

Der Gemeinderat beantragt der nächsten Gemeindeversammlung einen Kredit für die Sanierung der Mühlestrasse zu bewilligen. Der beantragte Bruttokredit beträgt 291’000. Franken Darin enthalten sind 65’000 Franken für den Leitungsersatz von Wasserleitungen sowie 30’000 Franken für Kanalisationsunterhaltsarbeiten.

Erinnerung für Pfingsten

Das Campieren an Pfingsten ist seit 2007 bewilligungspflichtig. Entsprechende Gesuche für das Campieren bieten wir auf unserer Homepage www.thalheim.ch an oder können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Es werden keine Bewilligungen vor Ort erteilt.

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