Dorfposcht
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Editorial der Ausgabe 149 vom 30. September 2016

Liebe Leserinnen und Leser

Wieder einmal soll ich das Editorial der Thalheimer «Dorfposcht» mit Buchstaben ausstaffieren.

Aus den Buchstaben sollten eigentlich auch Wörter entstehen, und aus den Wörtern möge doch auch ein Satz hervorquellen, der Sinn ergibt. Genau das funktioniert heute, gestern und auch schon die ganzen Sommerferien hindurch bei mir nicht so richtig!

Sie merken … wo ist meine Motivation?

Was soll ich Ihnen denn auch Spannendes berichten, was Sie nicht schon wüssten?

Die meisten von Ihnen sind ja ohnehin in die Sommerferien ausgeflogen – haben unserer Gemeinde für eine kurze Zeit sozusagen den Rücken zugekehrt. Sie erlebten ganz bestimmt spannendere Abenteuer, als sich mit einem von mir erzwungenen, herausgepressten Text auseinanderzusetzen. Bestimmt machten Sie Erfahrungen mit Händlern auf Basaren oder genossen gar eine Safari mit wilden Tieren. Gar standen einige von Ihnen vor üppigen Auslagen mit verlockenden Angeboten, mit Kleidungsstücken oder Schuhen, seltenen Früchten und so weiter. «Very cheep!» tönte es hinter dem Tresen hervor. Sicher gibt’s so manche im Dorf, die viel eher ein Erlebnis mit den Lesern teilen könnten, als ich mit meiner Sommerschreibmuffelei. Also was zum Kuckuck soll ich ihnen denn nur erzählen???

Genau!

Jetzt kehre ich den Spiess um und rufe Sie alle dazu auf, Ihre besten Ferienerlebnisse zu Papier zu bringen und an die Dorfposcht-Redaktion zu senden. Lassen Sie uns Zuhausegebliebene an Ihren Erlebnissen teilhaben.

Allen Lesern wünsche ich einen wettertechnisch schönen Herbst. Sammeln Sie auf ihren Reisen noch möglichst viele Sonnenstrahlen, bevor der Nebel in Thalheim wieder Einzug hält. Geniessen Sie die Dorfposcht und lassen Sie’s mich wissen, was Sie diesen Sommer erlebt haben!

Mit erwartungsvollen Grüssen
Guido Roggensinger

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