Dorfposcht
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Editorial der Ausgabe 120 vom 25. November 2011

Liebe Leserinnen, Liebe Leser

Wie hiess es früher «Der König ist tot, es lebe der König». Damit wollte man die Kontinuität zeigen, wenn ein König starb und der Neue ernannt wurde.

Die Dorfposcht geht in die Verlängerung. Der Weckruf um neue Leute zu finden, hat gewirkt, nicht so stark, dass wir wirklich zufrieden sein können, aber wir haben doch ein Team mit dem wir in das 21. Jahr der Dorfposcht gehen. Das Jahr wird zeigen, ob sich die «Neuen» mit den «Alten» finden und ob das, was auf sie zukommt auch das ist, womit sie gerechnet haben, um weiter motiviert die Dorfposcht am Leben zu erhalten oder ob es nur eine kurze Lebenserweiterung ist.

Neben den Rücktritten der Gründungsmitglieder Christine und Walter Jordi, verlässt auch Claudia Menza die Redaktion. Ursy Trösch beendet ebenfalls nach zehn Jahren ihr Engagement mit dem Gedankenflug und Erika Spyrig-Alder wird uns in Zukunft nicht mehr mit ihren Rezepten gluschtig machen.

Ich weiss nicht, wo ich anfangen soll, um den abtretenden Mitgliedern zu danken. Es würde vermutlich eine zeitungsfüllende Laudatio sein.

Deshalb ein trockenes und kurzes, aber riesiges Danke für eure Zeit und die vielen Jahre, die ich mit euch im Redaktionsteam verbringen durfte. Ich werde sie nie vergessen!

Wir werden den Abschied sicher noch gebührend zusammen begiessen und über die vielen Jahre und Sitzungen plaudern.

Den Neuen – Cornelia Schumacher und Urs Mauchle – danke ich für ihre Bereitschaft und hoffe, dass wir weitere Jahre aktiv bleiben können. Mit den weiteren Mitglieder, Petra und Ramona Rieser, werden wir zu fünft starten, in der Hoffnung, dass weitere Interessierte sich melden.

Mit Cornelia Schumacher zeigt sich auch eine Lösung auf, welche das Layout auf zwei Personen verteilt und somit auch hier eine Entlastung möglich macht.

Ach ja, nicht vergessen möchte ich Köbi Roduner. Seine Krankheit hat ihn leider in den letzten Jahren immer mehr daran gehindert, dabei zu sein. Selbstverständlich ist er jederzeit in unserem Kreis weiterhin willkommen, wenn es denn für ihn machbar ist.

Also: auf ein neues Jahr mit der Dorfposcht!

Erich Bucher

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