Dorfposcht
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Editorial der Ausgabe Nr. 95 vom 28. September 2007

Liebe Leserinnen und Leser

Versprechen werden in dieser Zeit vor den nationalen Wahlen viele gemacht, noch mehr als sonst, wie viele davon eingehalten werden, wird sich zeigen. Das Versprechen das wir ihnen hier machen, wird sicher eingehalten, die heutige Dorfposcht ist nicht so dick wie die letzte, sie hat kräftig abgespeckt. Wir hoffen aber, Sie finden dennoch interessante, spannende, lustige, nachdenkliche Artikel und Hinweise darin.

Seit der letzten Dorfposcht, noch mitten in den Sommerferien, ist viel passiert, überall ist etwas los, leider kann man nicht an jedem Anlass dabei sein. Sicher haben auch Sie das eine oder andere verpasst, was im Dorf alles organisiert und abgehalten wurde. Vielleicht merken sie es erst, wenn sie die Dorfposcht lesen und denken sich dann entweder, «Schade war ich da nicht dabei» oder auch, «Da habe ich sicher nichts verpasst». Wie gesagt, überall kann und will man nicht dabei sein. Oft fällt es schwer zu wählen und man bleibt am Ende zu Hause, weil ja auch da noch so vieles zu erledigen ist. Im und ums Haus, in Feld und Garten wartet um diese Jahreszeit immer wieder neue Arbeit. Und zu guter Letzt sollte auch Zeit bleiben, einmal über all das Erlebte und Geschaffte nachzudenken, inne zu halten, sich auszuruhen.

Cover der Dorfposcht vom September 2007Vielleicht gibt ihnen gerade die Dorfposcht eine gute Gelegenheit sich hinzusetzten, die Seiten durchzublättern, die Fotos anzuschauen, Rückblick und Vorausschau zu halten auf die letzen Wochen und die kommenden Tage und dabei auch einmal die Gedanken fliegen zu lassen. Inspiriert vom Gedankenflug, den uns Ursy Trösch für jede Dorfposcht pünktlich liefert, oder von sonst einem der Artikel die sie lesen. Ganz besonders freuen wir uns natürlich, wenn Sie sogar selber einmal zur Feder oder in die Tasten greifen und uns ihre Gedanken über dies und jenes aus dem Dorf, oder der weiten Welt, mitteilen. Unsere Zeitung wird dadurch für alle, die sie lesen, noch lesenswerter.

In diesem Sinn wünsche ich allen Thalheimerinnen, Gütighauserinnen, Thalheimern und Gütighausern einen warmen Herbst mit viel Sonne und vielen guten Inspirationen.

Christine Jordi-Morf

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