Dorfposcht
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Kürbisfest vom 30. Oktober

Wo sind sie nur geblieben?

Den Siegerkürbis brachte die Familie Rieser. 281 Zentimeter hat die Jury gemessen. Zum erstenmal wurde der Anlass in der Mühle durchgeführt. Ein idealer Ort für dieses kleine Fest. Leider wurden wenig Kürbisse zur Bewertung gebracht. Da die angelieferten Exemplare nicht so gross waren wie auch schon (der Rekord ist bei 4.5 m), vermuten die Organisatoren, dass ein schlechtes Jahr wahr für Kürbisse.

«Mit dem Siegerkürbis, doppelter Umfang (2.81 m) wäre man letztes Jahr nicht einmal in den vordersten Rängen» meinte Erich Bucher, der für das Messen der Riesenfrüchte zuständig war, scheinbar liegt ein schwaches Kürbisjahr hinter uns. Dass die Kürbisse nicht so gross wurden hielt scheinbar einige Pflanzer davon ab am Wettbewerb dieser komischen Gartenfrüchten mitzumachen, denn die Beteiligung war diesmal recht schwach.

Lange Zeit war die Frucht der Familie Rieser allein auf weiter Flur. Ob wohl die Grösse, die anderen abgeschreckt hat? Schlussendlich wurden dann aber doch einige Kürbisse aufgefahren und es wurde ein echter Wettbewerb. Hagel und Kälte haben dieses Jahr Grösse und auch mengenmässig Limiten gesetzt. Der Dorfverein hofft auf jeden Fall, dass nächstes Jahr wieder mehr und grössere Früchte zur Bewertung gebracht werden.

Als idealer Veranstaltungsort hat sich das ehemalige Restaurant Mühle erwiesen. Diana und Reginald Routh stellten in grosszügiger Weise den Vorplatz und die ehemalige Gaststube zur Verfügung. Die Räume sind sehr schön eingerichtet und bieten genügend Sitzplätze. So konnten die Dorfbewohner von Thalheim und Gütighausen gemütlich zusammensitzen und plaudern. Am sonnigen Nachmittag draussen in der Gartenwirtschaft und am recht kühlen Abend in der gemütlichen Stube. Selbst eine Bar mit harten Drinks stand am Abend zur Verfügung. Zwischendurch demonstrierte Reginald Routh sein Musikstudio mit einer ganzen Anzahl Orgeln. Das Prunkstück ist eine original Hammond Orgel aus dem Jahr 1967.

Das Ehepaar Reginald und Diane Routh genossen es sichtlich, dass in ihren sehr schön eingerichteten Räumen etwas los war. Auch recht viele Thalheimer und Gütighauser genossen das fröhliche Beisammensein im ehemaligen Restaurant.

jro

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