Dorfposcht
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Editorial der Dorfposcht Nr. 78 vom 26. November 2004

Liebe Leserinnen und Leser

Der Herbst ist nicht nur kalt, feucht und windig. Er hat auch seine reizvollen Seiten.

Die Blätter an den Bäumen wechseln die Farbe. Vom leuchtenden saftigen grün verwandelt sich das Laub in warme erdige Farben. Bei schönem Wetter erscheint der Himmel in einem leuchtenden kräftigem Blau, hier bei uns in der Gegend manchmal leider erst um die Mittagszeit, aber das gehört zu unserer Heimat, wie so manches andere auch.

[Das Titelbild der Dorfposcht Nr 78 vom September 2004]In den Läden und Kaufhäusern werden schon Weihnächtliche Produkte angeboten. Viele Leute schimpfen und meinen das sei alles noch viel zu früh und der Sommer ist kaum vorbei. Aber wie man so schön sagt, ist Vorfreude die schönste Freude. Denn schon bald zieht wieder Guezliduft durch die Häuser und Kinder sind am basteln. Und wenn man sich die Zeit nimmt, ist es am schönsten durch die schön dekorierten Läden zu bummeln, oder auf den unzähligen Herbst und Weihnachtsmärkten. Da herrscht doch immer eine ganz besondere Atmosphäre.

Wenn man warm eingepackt durch die Weihnachtsmärkte schlendert, steigen einem die verschiedensten Düfte in die Nase, Marroniduft und am nächsten Stand riecht es nach Glühwein, dann wittert die Nase den Bratwurststand und um die nächste Ecke leuchtet einem Süssigkeiten entgegen. Dazwischen all die Stände mit selbst gebastelten Sachen und unzähligen Geschenkideen oder typisches aus der Gegend. Hier und dort wird ein Schwatz abgehalten oder Bekanntschaften geknüpft, denn auch dafür ist Zeit auf einem Markt. Wenn es dunkel wird, strahlen die Lichter um die Wette und verwandeln einen Markt in eine geheimnisvolle märchenhafte Welt.

In diesem Sinne: kein Weihnachtsstress sondern eine besinnliche Advents und Weihnachtszeit.

Petra Rieser

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