Dorfposcht Nr. 76/30. Juli 2004 | Aus dem Gemeindehaus

Dorfposcht
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«Aus dem Gemeindehaus»

Bauwesen

Unter Bedingungen und Auflagen wurden zwei baurechtliche Entscheide bewilligt.

Im Anzeigeverfahren wurden drei Bauprojekte genehmigt.

Finanzen und Steuern

An den Umbau des Volg-Ladens in Thalheim hat der Gemeinderat einen Beitrag über 15’000 Franken bewilligt. Der Gemeinderat unterstützt bei Investitionen die Volg-Läden in unserer Gemeinde, damit weiterhin Einkaufsmöglichkeiten für das Dorf gewährleistet bleiben. Der Gemeinderat gratuliert der Landwirtschaftlichen Genossenschaft zum geglückten und sehr ansprechenden Umbau. (Siehe dazu auch folgenden Beitrag.)

Nur mit dem Umbau ist es für unserer Dorfläden aber noch nicht getan. Ohne entsprechende Umsatzzahlen ist die Zukunft unserer Dorfläden nicht gesichert und ein Verlust der Einkaufsmöglichkeiten im Dorf, wären sehr zu bedauern. Der Gemeinderat ruft deshalb die Bevölkerung auf, bei Einkäufen auch unsere Dorfläden zu berücksichtigen und somit einen aktiven Beitrag an die Erhaltung der Einkaufsmöglichkeiten im Dorf zu leisten.

1990 hat der Gemeinderat beschlossen, dass den Gemeindeangestellten eine Geburtszulage von 100 Franken pro Geburt eines Kindes ausgerichtet wird. Dieser Beschluss wurde vom Gemeinderat rückwirkend per 31.12.2000 aufgehoben. Es hat sich ergeben, dass eine solche Zulage nicht den üblichen Besoldungsbestimmungen entspricht.

Der Gemeinderat genehmigte folgende Abrechnungen:

Folgende Kreditanträge wurden bewilligt:

Im weiteren genehmigte der Gemeinderat folgendes:

Gemeindeversammlung

An der ordentlichen Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2004 wurden folgende Geschäfte behandelt und nachstehende Beschlüsse gefasst:

Kanalisation

Im Rahmen des «Generellen Entwässerungsprojektes (GEP) der Gemeinde Thalheim hat sich gezeigt, dass die Schmutzwasserkanalisation an der Stationsstrasse bis Obmann bald die Grenze ihrer Kapazität erreicht. Zur Entlastung könnte eine Meteorwasserleitung (Trennsystem) beitragen, die das Sauberwasser aus dem Gebiet Obmann dem Huebwiesengraben zuleitet. Für diesbezügliche Abklärungen im Rahmen des GEP hat der Gemeinderat zusätzliche Arbeiten im Umfang von 8000 Franken freigegeben. Zusätzlich mussten weitere Abklärungsarbeiten im Rahmen des GEP über 17’000 Franken bewilligt werden. Verschiedene Arbeiten für das GEP konnten günstiger ausgeführt werden, so dass der GEP-Kredit von 150’000 Franken auch durch diese zusätzliche Arbeiten nicht überschritten werden sollte.

Thur und Naturschutz

Auf die Ausschreibung in der Dorfposcht Nr. 74 haben sich fünf Personen für das Amt der Aufsichtsperson an der Thur gemeldet. Die Auswahl der richtigen Person für dieses Amt fiel dem Gemeinderat nicht einfach. Schlussendlich hat sich der Gemeinderat für die Anstellung von Andreas Fehr entschieden. Er wird nun die «Aktivitäten» an der Thur überwachen. Allfällige Feststellungen oder Übertretungen können direkt an Andreas Fehr gemeldet werden.

Gegen einen Beschluss des Gemeinderates betreffend Bewilligungspflicht für Veranstaltungen im Schutzperimeter der Thur wurde beim Bezirksrat ein Rekurs eingereicht. Der Gemeinderat hat zu diesem Rekurs seine Stellungnahme abgegeben. Der Entscheid des Bezirksrates ist noch ausstehend.

Wasserversorgung

Mit der Genehmigung des Quartierplanverfahrens durch die Baudirektion wurde festgestellt, dass der Ringschluss zwischen der Stichstrasse «Im Hasensprung» und der Oberdorfstrasse ebenfalls im Quartierplanverfahren einzuplanen ist.

Das Ingenieurbüro Wolfensberger + Fritschi hat ein entsprechendes Bauprojekt ausgearbeitet, das vom Gemeinderat genehmigt wurde. Die Baukosten betragen ca. 52’800 Franken und werden zwischen der Wasserversorgung und dem Quartierplan Hasensprung geteilt. Mit den Bauarbeiten sollte in den nächsten Wochen begonnen werden.

In der letzten Dorfposcht wurde von Christine Jordi angeregt, den Brunnen im Friedhof Thalheim wieder in Betrieb zu nehmen. Der Gemeinderat hat das Anliegen geprüft. Da das Wasser über eine Wasseruhr läuft und danach der Kanalisation zugeführt wird, ist bei einem Ganzjahresbetrieb des Brunnens mit Kosten von 3300 Franken jährlich zu rechnen. Der Gemeinderat ist trotz diesen Kosten zum Schluss gekommen, dass sich die Wiederinbetriebnahme des Brunnens positiv auf das Gesamtbild des Friedhofs auswirkt. Somit wird der Friedhofbrunnen in den nächsten Tagen wieder in Betrieb genommen

Geschwindigkeitskontrolle

Die Kantonspolizei führte am 4. Juni und am 8. Juni 2004 Geschwindigkeitsmessungen an der Thurtalstrasse in Gütighausen und Thalheim durch. Von den 332 kontrollierten Fahrzeugen mussten 24 Fahrzeuglenker verzeigt werden. Bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h betrug die gemessene Höchstgeschwindigkeit 78 km/h.

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