Dorfposcht Nr. 73/30. Januar 2004 | Schulweihnacht war ein Hit

Dorfposcht
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Schulweihnacht war ein Hit

Wie schon im vergangenen Jahr platzte die Aula im neuen Schulhaus fast aus den Nähten. Der Aufmarsch war gross. Es waren nicht nur die Angehörigen der Kinder von Kindergarten und Primarschule, die sich das Programm ansehen wollten. Der Erfolg der früheren Jahre hat rundum Interesse geweckt. Wiederum haben die Kinder ein einstündiges Nonstop Programm geboten. Diszipliniert und ohne Panne machten die Kinder mit, dass es eine Freude war.

Sie musizierten, sangen und spielten Theater. Dazwischen erzählten sie Weihnachtsgeschichten. «Weihnachten hier und anderswo» war das Hauptthema. Mit einem selbstgebastelten Fernrohr aus Karton schauten sie in verschiedene Länder und zeigten anschliessend, wie dort das Weihnachtsfest begangen wird. Der Blick durch das improvisierte Fernrohr war ein idealer Pausenfüller und eignete sich sehr gut für den Übergang zur nächsten Szene, so gab es niemals einen Unterbruch. Wenn eines einmal nicht mehr genau wusste, wie es weitergeht, reagierten die Kinder spontan und überspielten das, wie routinierte Schauspieler.

Mit Flöten, Mundharmonika, Klavier, ja selbst eine Harfe kam zum Einsatz, wurde das Programm umrahmt. Mit Gedichten, Liedern und erklärendem Text zeigten das sie Brauchtum anderer Länder. Die Lehrerinnen schrieben die Texte und führten Regie. Bereits im Sommer hatten sie mit der Grobplanung angefangen. Ab Herbst wurde dann in den Klassen geübt und in vier Gesamtproben wurde der Ablauf des einstündigen Programms verfeinert.

Das Programm dauerte gut eine Stunde. Pausenlos folgten sich die verschiedenen Szenen. Die Kinder – selbst im Kindergartenalter wussten immer, wann sie zum Einsatz kamen. Sie hatten auch ihre Verse und Texte gut gelernt.

Um diese gelungene Feier mit einem Minimum an finanziellem Aufwand durchführen zu können, wurden auch die Requisiten selbst gemacht. Einfach, aber wirkungsvoll. Selbst die Weihnachtsguetzli, welche zwischendurch verteilt wurden, waren selbstgemacht. Natürlich kommt den Lehrerinnen und dem Lehrer ein gutes Stück des Erfolges zu. Sie haben die Kinder zu diesen Leistungen angespornt und motiviert. Es ist ihnen gelungen zu zeigen, dass die Schulkinder in der Lage sind, ein gutes Programm vorzuführen.

jro

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