Dorfposcht
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Editorial der Dorfposcht Nr. 65 vom 27. September 2002

Liebe Leserinnen, Liebe Leser

[Das Titelbild der Dorfposcht Nr 65 vom September 2002]Nun bin ich neu in der Dorfposcht Redaktion.

Das Editorial schreiben? Ja klar das mache ich.

Und jetzt, was schreiben?

Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf.

Warum bauen wir Zäune um unsere Gärten und Grundstücke? Warum müssen wir unsere Autos abschliessen?

Warum gibt es Naturschutzgesetze? Und warum halten sich einige daran und warum andere nicht?

Alle diese Gesetze sind von Menschen für Menschen gemacht. Und sie sind nicht mehr von Bedeutung in anbetracht der Unwetterkatastrophen in unseren Nachbarländern. Da ist nun Solidarität gefragt. Es spielt im Moment keine Rolle mehr, was wem gehört. Wichtig ist, dass man einander hilft. Sogar vom Staat wird Hilfe gebraucht. Nachbarn, die vorher vielleicht neidvoll über den Zaun geschaut haben. Oder die Familie, die immer Ärger hatte mit der Alleinstehenden Frau wegen der Kinder. Die müssen jetzt zusammenhalten, und einander helfen. Warum muss es erst zu einer Katastrophe kommen, dass die Menschen ein bisschen vernünftiger werden?

Denn ich denke, die Grundlagen fürs Leben sollten sein: Achtung vor anderen Menschen und Eigentum.

Vielleicht könnte man dann besser zusammenleben.

Vielleicht müssten wir keine Zäune mehr um unsere Gärten ziehen, und keine Autos mehr abschliessen?

Petra Rieser

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